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Landwirtschaft

Eine nachhaltige Landwirtschaft für Schleswig-Holstein

Der Zustand der Landwirtschaft bewegt Menschen im ganzen Land. Das Thema ist ebenso emotional wie wichtig. Schließlich ist die Herstellung von Lebensmitteln nicht eine Branche unter vielen, sondern, wie uns gerade wieder bewusst wird, systemrelevant und Grundlage für unser aller Leben.

Bild: Tilgnerpictures (Pixabay)

Unsere Landwirtschaft braucht Politik auf Augenhöhe

Kirsten Eickhoff-Weber: Während CDU, FDP und Grüne sich nach wie vor nicht auf einen gemeinsamen Weg in dieser für unser Land so wichtigen Frage einigen können, hat die SPD ein umfangreiches Positionspapier erarbeitet, das den Weg hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft weist: ökologisch verträglich, sozial gerecht, ökonomisch rentabel und am Tierwohl orientiert!

Bild: Michael August

Grundsatz, aber kein Ziel?

Die Bedeutung des Bodenschutzes hat in Schleswig-Holstein Tradition. Das erste Bodenschutzprogramm wurde hier im Landtag beschlossen, bevor es ein Bundesbodenschutzgesetz gab, das kam erst im März 1998, unser LandesbodenschutzG ist von März 2002.

Pflanzenschutzmittel- und Glyphosateinsatz JETZT reduzieren!

„Heute geht es um die Strategie für die Reduktion des Pflanzenschutzmitteleinsatzes in Schleswig-Holstein. Dieser Antrag der Jamaika-Koalition ist bemerkenswert, haben uns die Debatten hier im Landtag über die Zulassung von Neonikotinoiden und den von uns geforderten Ausstiegsplan für Glyphosat doch gezeigt, wie wenig ambitioniert die Jamaika-Koalition bei diesem Thema ist.“, so Kirsten Eickhoff-Weber im Landtag zu den Anträgen zur Reduktion des Pflanzenschutzmittel- und Glyphosateinsatzes und zum Grundwasserschutz.

Ausstiegsplan für Glyphosat scheitert an Jamaika

Durch die Entscheidung auf EU-Ebene und die Vereinbarung im Koalitionsvertrag im Bund eröffnet sich für Schleswig-Holstein die Möglichkeit, aus der Anwendung von Glyphosat auszusteigen. Damit könnten wir endlich den Willen der Verbraucher erfüllen und einen entscheidenden Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Jamaika zieht sich dagegen auf unverbindliche Allgemeinplätze zurück und belässt die Verantwortung lieber auf Bundes- und EU-Ebene, statt hier im Land endlich zu tun was zu tun ist.

Wir brauchen ein staatliches Tierwohllabel!

Es ist Zeit für ein verbindliches Label, das am Verbraucherinteresse und am Tierwohl ausgerichtet ist!“, so Kirsten Eickhoff-Weber im Landtag zum Tagesordnungspunkt 11 „Haltungskennzeichnung für Fleisch- und Milchprodukte einführen.

Die Folgen von Neonicotinoiden sind katastrophal!

„Schon seit Jahren warnen Imker, Umweltschützer und Wissenschaftler eindringlich vor den für Insekten hochgiftigen Neonicotinoiden. Schon 2013 und 2015 haben wir hier im Landtag über diese Wirkstoffe in Insektiziden beraten. Sie sind bereits in winzigen Dosen für Bienen und andere Insekten hochgiftig und werden vom Wind, Pollen, Staub, Bodenpartikeln und Wassertropfen verteilt. Die Folgen sind katastrophal!“, so Kirsten Eickhoff-Weber zum SPD-Antrag (Drucksache 19/674) „Insekten schützen, Neonicotinoide verbieten!“.

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