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Landwirtschaft

Pflanzenschutzmittel- und Glyphosateinsatz JETZT reduzieren!

„Heute geht es um die Strategie für die Reduktion des Pflanzenschutzmitteleinsatzes in Schleswig-Holstein. Dieser Antrag der Jamaika-Koalition ist bemerkenswert, haben uns die Debatten hier im Landtag über die Zulassung von Neonikotinoiden und den von uns geforderten Ausstiegsplan für Glyphosat doch gezeigt, wie wenig ambitioniert die Jamaika-Koalition bei diesem Thema ist.“, so Kirsten Eickhoff-Weber im Landtag zu den Anträgen zur Reduktion des Pflanzenschutzmittel- und Glyphosateinsatzes und zum Grundwasserschutz.

Ausstiegsplan für Glyphosat scheitert an Jamaika

Durch die Entscheidung auf EU-Ebene und die Vereinbarung im Koalitionsvertrag im Bund eröffnet sich für Schleswig-Holstein die Möglichkeit, aus der Anwendung von Glyphosat auszusteigen. Damit könnten wir endlich den Willen der Verbraucher erfüllen und einen entscheidenden Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Jamaika zieht sich dagegen auf unverbindliche Allgemeinplätze zurück und belässt die Verantwortung lieber auf Bundes- und EU-Ebene, statt hier im Land endlich zu tun was zu tun ist.

Wir brauchen ein staatliches Tierwohllabel!

Es ist Zeit für ein verbindliches Label, das am Verbraucherinteresse und am Tierwohl ausgerichtet ist!“, so Kirsten Eickhoff-Weber im Landtag zum Tagesordnungspunkt 11 „Haltungskennzeichnung für Fleisch- und Milchprodukte einführen.

Die Folgen von Neonicotinoiden sind katastrophal!

„Schon seit Jahren warnen Imker, Umweltschützer und Wissenschaftler eindringlich vor den für Insekten hochgiftigen Neonicotinoiden. Schon 2013 und 2015 haben wir hier im Landtag über diese Wirkstoffe in Insektiziden beraten. Sie sind bereits in winzigen Dosen für Bienen und andere Insekten hochgiftig und werden vom Wind, Pollen, Staub, Bodenpartikeln und Wassertropfen verteilt. Die Folgen sind katastrophal!“, so Kirsten Eickhoff-Weber zum SPD-Antrag (Drucksache 19/674) „Insekten schützen, Neonicotinoide verbieten!“.

Einladung zur Diskussionsrunde LEBENSmittel WERTschätzen

Allein in Deutschland werden pro Jahr 11 Mio. Tonnen an Lebensmitteln durch Industrie, Handel, Großverbraucher und Privathaushalte entsorgt. Dabei machen die Privathaushalte mit über 60 Prozent den größten Anteil aus. Das sind pro Person jährlich 82 Kilogramm. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen müssen wir uns fragen, was die Gründe sind, wo die Ursachen liegen und welchen Wert Lebensmittel in unserer Gesellschaft heute haben und haben sollten.

Glyphosat: 5 Jahre, die eine große Chance bieten

Wir bedauern, dass sich die EU heute für eine weitere Zulassung von Glyphosat ausgesprochen hat. 5 Jahre sind eine lange Zeit! Sie bieten aber auch die Möglichkeit, einen Ausstiegsplan aus dem Einsatz dieses Totalherbizides zu entwickeln. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in Wissenschaft, Forschung, Lehre und Berufsausbildung auf eine Landwirtschaft ohne Glyphosat vorzubereiten!

Es geht auch ohne Glyphosat!

„Wir haben jetzt die große Chance die Weichen zu stellen für eine ressourcenschonende Landwirtschaft der Nachhaltigkeit: ökologisch verträglich, sozial gerecht, ökonomisch rentabel. Wir müssen dafür sorgen, dass wir unsere Landwirtschaft auf diesem Weg nicht allein lassen. Wir müssen sicherstellen, dass das eine Totalherbizid nicht schlicht durch ein anderes ersetzt wird.“ Kirsten Eickhoff-Weber im Landtag zu TOP 12 Ausstiegsplan aus dem Einsatz von Glyphosat.

Unser Ziel: Glyphosat verbieten!

Zum SPD-Antrag der SPD "Ausstiegsplan aus dem Einsatz von Glyphosat jetzt!" erklärt die landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kirsten Eickhoff-Weber:

Die schleswig-holsteinische Landwirtschaft beweist Mut zur Veränderung!

„Ich begrüße ausdrücklich die Aussagen des Bauernverbandes Schleswig-Holstein e.V., die er in seinem Positionspapier „Veränderung gestalten in der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft“ zusammengetragen hat.“, erklärt die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion zu den Vorstellungen zur künftigen Landwirtschaft vom Bauernverband Schleswig-Holstein.

Schleswig-Holstein stellt die Weichen richtig!

Am 08. Juni 2016 sprach Kirsten Eickhoff-Weber im Landtag zu den Tagesordnungspunkten 40 und 59: „Dem Strukturbruch in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum entgegentreten“ sowie dem Bericht zur Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK).

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