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Landtagsrede

Die Zukunft unserer Landwirtschaft ist uns viel wert!

„Die Zukunft unserer Landwirtschaft, unserer ländlichen Räume ist uns viel wert. Daher beantragen wir: dass der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein ein kostenfreier und unabhängiger Zugang zu für sie wichtigen Geoinformationen ermöglicht wird! Wir wollen den Betrieben bei der Digitalisierung zur Seite stehen, so wie andere Bundesländer uns das vormachen.“, so Kirsten Eickhoff-Weber am 21.02. im Landtag zum Tagesordnungspunkt 17 „Unabhängigen Zugang zu präzisen Geoinformationen sicherstellen“.

Schleswig-Holstein ist im Bereich der Prävention gut aufgestellt

Noch gibt es keinen Fall der Afrikanischen Schweinepest in Norddeutschland. Aber die Sorge vor der tödlichen Viruserkrankung wächst! Bereits in der Sitzung des Umwelt- und Agrarausschusses am 17.01. hatten wir das Thema auf der Tagesordnung. Und es ist mehr als wichtig, dass wir heute auch hier im Landtag darüber sprechen. So können auch wir einen Beitrag dazu leisten, dass das Thema in das öffentliche Bewusstsein kommt. Und insbesondere Reisende wissen, was sie tun müssen, damit sie das Virus nicht fahrlässig einschleppen. 

Das zentralörtliche System stärken

Die EU definiert ganz Schleswig-Holstein als ländlichen Raum – mit Ausnahme der kreisfreien Städte und der Städte mit mehr als 35.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Dabei gibt es nicht den einen ländlichen Raum. Landschaftlich und strukturell weist Schleswig-Holstein große Unterschiede auf – und damit meine ich nicht nur Westküste, Geest und Hügelland. Auch die Nähe oder Ferne zur Metropolregion, zu Autobahnen und Schienenanbindung, der Zugang zu Breitband oder die Wege zu Einrichtungen der Daseinsvorsorge beschreiben unterschiedliche Ausgangssituationen.

Mehr regionale und saisonale Produkte aus biologischem Anbau

"Heute geht es nicht um die Wurst, heute geht es um ein gutes Angebot vegetarischer Gerichte aus regionalen Produkten in Kantinen und Mensen. Es gibt nichts, was die Demoskopen nicht auch parteipolitisch aufgeschlüsselt hätten, und so veröffentlichte „DIE ZEIT“ vor ein paar Wochen eine Umfrage, wonach 61 % der FDP-Wähler öfter als zweimal wöchentlich Fleisch essen, Wähler der Grünen nur 38 %, und die SPD-Wähler sind mit 52 % dabei. Dieselbe Umfrage zeigt auch, dass die Deutschen insgesamt dem Vorschlag, dass Kantinen einmal in der Woche nur fleischlose Gerichte anbieten sollen, mit 45 zu 43 % praktisch gespalten gegenüber stehen.", so Kirsten Eickhoff-Weber im Schleswig-Holsteinischen Landtag in ihrer Rede zum Thema: "Kein Veggie-Day in öffentlichen Kantinen", TOP 31 der aktuellen Sitzungswoche (Drucksachen 18/1046 und 18/1073).

Bienen sind unersetzlich!

In der laufenden Landtagsdebatte wurde die Landesregierung von der Koalition aufgefordert, bis Ende 2013 eine Bestandsaufnahme der Bienenvölker in Schleswig-Holstein vorzunehmen. In der Debatte dazu erklärte Neumünsters Landtagsabgeordnete Kirsten Eickhoff-Weber:

Landesplanung aktiv gestalten

In der heutigen Debatte zur Landesplanung und den damit verbundenen Plänen der Landesregierung, die Planungsräume von fünf auf drei zu reduzieren, erklärte Neumünsters Landtagsabgeordnete Kirsten Eickhoff-Weber:

Kleingärten für eine lebendige Stadt von morgen erhalten

Der Altersdurchschnitt von Kleingartenpächtern steigt immer weiter an, zudem stehen immer mehr Parzellen im Lande leer. Dies geht aus einem Bericht der Landesregierung hervor, der am Freitag im Landtag von Umweltminister Robert Harbeck vorgestellt wurde. In ihrer Rede erklärte Kirsten Eickhoff-Weber dazu:

Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik nicht aufs Spiel setzen!

In der Landwirtschaftspolitik hat Brüssel das letzte Wort. Die Gemeinsame Agrarpolitik ist der am stärksten vergemeinschaftete Politikbereich der EU. Eine gegenüber der Bevölkerung in Europa vermittelbare Agrarpolitik bedarf aber eines grundlegenden Systemwechsels. Nur eine umwelt-, klima- und verbrauchergerechte Landwirtschaft kann weiterhin durch öffentliche Mittel unterstützt werden. Wir wollen und wir brauchen eine ökologische und sozial gerechte Neuausrichtung der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik, das Herzstück ist die Ökologisierung der Direktzahlungen: das Greening.

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