Denkzettel Ernährungswirtschaft

Bild: Carsten Wiegmann

Qualität aus dem echten Norden

Mehr als 22 000 Menschen arbeiten in der Schleswig-Holsteiner Ernährungswirtschaft. Diese ist neben dem Maschinenbau und der Energiewende-Wirtschaft der personalintensivste Wirtschaftszweig unseres Landes. Viele Betriebe dieser Branche wirtschaften im ländlichen Raum.
Eine nachhaltige Landwirtschaft benötigte auch zukünftig starke Partner für die Veredlung, Weiterverarbeitung und Vermarktung ihrer Produkte. Daher unterstützen wir Unternehmen, die Rohstoffe unseres Landes zu Qualitätsprodukten weiterverarbeiten.
Eine große Anfrage der SPD-Fraktion zum Thema „Ernährungswirtschaft in Schleswig-Holstein“ verdeutlicht: Die Ernährungswirtschaft im hohen Norden hat noch viele Potenziale. Die SPD will die Ernährungswirtschaft darin unterstützen, national und international noch wettbewerbsfähiger zu werden. Finanzielle Mittel der EU, des Bundes und des Landes bündeln wir bereits heute sehr effektiv in unterschiedlichen Förderprogrammen. Damit unterstützen wir die Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen und fördern ihr nachhaltiges Wirtschaften.

Gute Arbeitsbedingungen in der Ernährungswirtschaft

Die SPD setzt sich für eine gerechte Entlohnung, angemessene Qualifizierungsmöglichkeiten sowie gute Arbeitsbedingungen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Ernährungswirtschaft ein. Hoher Arbeitsdruck und ruinöse Preiskämpfe dürfen nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgetragen werden. Die besondere Situation von Werkverträgen, Leiharbeit und Saisonarbeitskräften haben wir im Fokus. Missbrauch werden wir entschieden bekämpfen.

Gute Lebensmittel kommen aus Neumünster

Unternehmen der Ernährungswirtschaft sind hier beheimatet und investieren in unserer Stadt. In Neumünster wird Kaffee geröstet und feine Schokolade in Handarbeit hergestellt. In Neumünster produziert eines der größten und modernsten Milchtrocknungswerke. Die Mühle Gut Rosenkranz, Norddeutschlands wichtige Mühle für Getreide aus biologischem Anbau, produziert in Neumünster und will sich weiterentwickeln. Mit EDEKA Nord hat ein Unternehmen seinen Sitz in Neumünster, das seinen Schwerpunkt auch auf regionale und heimische Produkte legt. Mit der bioland Vermarktungsgesellschaft ist auch ein wichtiges Unternehmen der Öko-Landwirtschaft in Neumünster vertreten.

Gute Fachkräfte kommen aus Neumünster

Heute entwickelt sich das Wissen in allen Branchen rasant weiter. Deshalb setzt sich die SPD für mehr und bessere Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten ein. Auch in Sachen Arbeit und Bildung ist die Ernährungswirtschaft ein Zukunftsfeld mit großem Potential für unsere Stadt. Das Lebensmittelinstitut KIN e.V. ist weit über die Landesgrenzen bekannt. Hier und in den Regionalen Berufsbildungszentren werden die Fachkräfte aus- und weitergebildet, die im Bereich der Ernährungswirtschaft so dringend benötigt werden. Deshalb befördert und unterstütz die SPD den Bau eines gemeinsamen Technikums und wir freuen uns, dass hier das Land eine Förderung in Aussicht stellt.


Zum Weiterdenken:

 

2018 / Artikel zum Landeslabor in Neumünster

Zum Tag der offenen Tür im Landeslabor

Landeslabor Schleswig-Holstein – Die Küstenkoalition wirkt nachhaltig


18. Januar 2017 / Artikel zum Besuch des Arbeitskreis Wirtschaft der SPD-Landtagsfraktion in Neumünster

Schleswig-Holstein ist auf gutem Weg zum Land der Ernährungswirtschaft


24. März 2016 / Artikel zum Besuch des Milchtrockenwerks Neumünster

Ernährungswirtschaft ist auch für Neumünster ein Zukunftsthema


20.02.2015 / Ernährungswirtschaft in Schleswig-Holstein

Rede im Landtag zur Großen Anfrage der SPD-Landtagsfraktion zur Bedeutung des Wirtschaftszweiges Ernährungswirtschaft für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Tourismus

Rede / Große Anfrage der SPD-Landtagsfraktion


13.01.2015 / Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage

Ernährungswirtschaft in Schleswig-Holstein


08.07.2014 / Große Anfrage im Landtag

Ernährungswirtschaft in Schleswig-Holstein


27.02.2015 / Artikel über die geplante Übernahme des Schlachthofbetreibers R. Thomsen durch die Tönnies-Gruppe

Wir wollen konzernunabhängige landwirtschaftliche Betriebe