Den Opfern ihren Namen zurückgeben

Unsere Abgeordneten waren bei sich im Wahlkreis unterwegs, um an Stolpersteinen den Menschen zu Gedenken, die durch nationalsozialistische Gewalt zu Tode kamen. In einer kleinen Galerie erzählen sie, welche Gedanken und Gefühle sie damit verbinden.


 

„Diese Stolpersteine erinnern an die Sinti-Familie Winterstein. Vater, Sohn und Tochter wurden getrennt und verschleppt. Das passiert, wenn Rassismus und Hass die Oberhand gewinnen!“ Beate Raudies

 


 

Die Straße Eichloh im Nebel. Über 150 Menschen aus Glinde und Umgebung sind gekommen, um bei der Verlegung der ersten Stolperschwelle in Glinde dabei zu sein. Die Glinder Bürgerinitiative gegen Rechts hatte Spenden gesammelt und den Kontakt zum Kölner Bildhauer Gunter Demnig aufgenommen, der mit Stolpersteinen und -schwellen an die Opfer der NS-Zeit erinnert. „Wir sollen über die Erinnerung stolpern“, sagte Archivar Dr. Carsten Walczok, der einige historische Hintergründe zum Zwangsarbeiterlager beisteuerte.

Das Lager Wiesenfeld war das größte Zwangsarbeiterlager in Schleswig-Holstein. Ab November 1942 brachte Krupp hier Zwangsarbeiter für das 1937 gegründete Kurbelwellenwerk unter, das die deutsche Luftwaffe belieferte. Knapp 3000 Menschen lebten auf dem Areal, dessen alter Eingangsbereich nun mit einer Stolperschwelle versehen ist. Unter dem Titel „Kurbelwellen aus Glinde“ läuft auch eine Ausstellung im Glinder Bürgerhaus, das Begleitheft zur Ausstellung kann für 5 Euro im Stadtarchiv erworben werden.

Ebenfalls bei der Verlegung dabei waren die Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer und der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat. Habersaat, stellvertreterender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und ehemaliger Geschichtslehrer, freute sich besonders über die starke Beteiligung der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld. „Die Schülerinnen und Schüler haben Hintergründe recherchiert und sich mit der Geschichte ihres Heimatortes befasst. Jetzt sind sie dabei, wie die Schwelle verlegt wird. Mit solchen Projekten lässt sich Geschichte immer besser begreifen als durch reine Lektüre.“ Martin Habersaat

 


 

„Der Gedanke, dass sich auch heute wieder Menschen manipulieren und zu Gewalttaten aufstacheln lassen, beunruhigt mich zutiefst.“ Kerstin Metzner

 


 

„Mein Stolperstein liegt in Lübeck-Schlutup, Schusterbreite 5, vor einem der alten Arbeiterhäuser. Hier waren in den dreißiger Jahren 5 Parteien untergebracht, es gehörte zur Fischfabrik Peter Bade. Der Stein erinnert an Wilhelm Krohn; ursprünglich aus Schönberg stammend, arbeitete er Jahrzehnte in der Schlutuper Fischindustrie. Er war ein ganz normaler Schlutuper Arbeiter.
Wilhelm Krohn wurde im Juni 1940 verhaftet, weil er von seinen Nachbarn der Gestapo verraten wurde. Der Vorwurf? Er hatte polnischen Zwangsarbeiterinnen Essen zugesteckt – ein simpler Akt der Barmherzigkeit. Das Barackenlager, in dem die Zwangsarbeiterinnen untergebracht waren, lag mitten in Schlutup, es grenzte unmittelbar an Krohns Wohnhaus an.
Wilhelm Krohn bezahlte diese Denunziation mit dem Leben – noch im selben Jahr wurde er im Konzentrationslager Sachsenhausen ermordet.

Es sind Schicksale wie diese, die heute vielen das Gefühl geben, man hätte damals nichts machen können, jeder Akt des Widerstands hätte zum Tod geführt. Einerseits stimmt das. Andererseits: wenn mehr Menschen so gewesen wären wie Wilhelm Krohn, hätte sich der Nationalsozialismus nie so lange halten können.
Was Wilhelm Krohn auszeichnet ist, dass er an der Menschlichkeit und der Verpflichtung für den Nächsten auch dann festhielt, als es andere in seinem Umfeld nicht mehr taten. Das ist ein Vorbild und eine Verpflichtung auch für uns.“ Thomas Rother

 


 

„Ich gedenke des Eutiner Sozialdemokraten Carl Ullrich, der am 31.10.1944 im Konzentrationslager Neuengamme umgekommen ist. Ob Verfolgung Andersdenkender oder Unterdrückung von Minderheiten, es gilt auch heute, den Demokratiefeinden entgegenzutreten und für unsere Demokratie und Vielfalt einzustehen. Die beste Versicherung gegen Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus ist und bleibt die Erinnerung an und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte. Das ist unsere Verantwortung.“

Zum Hintergrund zu Carl Ullrich ist dieser Beitrag von Regine Jepp vom Büro für Eutiner Stadtgeschichte interessant:
„Carl Ullrich ist am 22. April 1889 in Hamburg als Sohn eines Zimmermanns geboren. Nach der Schule erlernt er den Maurerberuf, geht auf Wanderschaft, um sich das Geld für ein weiterführendes Studium auf dem privaten Technikum des Baurates Klücher in Eutin zu verdienen. Der Erste Weltkrieg vereitelt diese Pläne. Nach Rückkehr aus dem Krieg arbeitet er bei der Firma Steenbock.

Ullrich baut sich nach dem Ersten Weltkrieg mit Hilfe von Darlehen, eigener Hände Arbeit und nachbarschaftlicher Hilfe ein Eigenheim. Er steigt zum Polier auf, verliert aber gegen Ende der 1920er Jahre seinen Arbeitsplatz. Auslöser ist eine arbeitsgerichtliche Auseinandersetzung, in der sich Ullrich für andere erfolgreich gegen seinen eigenen Arbeitgeber einsetzt. Trotz seiner beruflichen Qualifikation findet er keine Arbeit in Eutin und muss täglich nach Kiel pendeln.

Schon als junger Mann hat sich Ullrich sowohl der Gewerkschaftsbewegung als auch der SPD angeschlossen. Konsequent tritt er 1924 dem „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, jenem republikanischen Verband zur Verteidigung der Weimarer Republik, bei. 1930 wird er mit weiteren vier Genossen in die Stadtvertretung gewählt. Dort stehen den Sozialdemokraten sieben Nationalsozialisten und drei bürgerliche Vertreter gegenüber. Als Vorsitzender des regionalen Gewerkschaftskartells gehört er zu den politisch exponiertesten Personen der Stadt. Immer wieder gerät er in Zusammenstöße mit SA und NSDAP. Mehrfach wird er krankenhausreif geschlagen. Nach 1933 geht er überwacht, aber unbehelligt einer Arbeit in Kiel nach. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wird er verhaftet und in das Konzentrationslager Neuengamme eingeliefert. Wenige Wochen später wird gemeldet, er sei an einer Lungenentzündung gestorben. Prof. Lawrence Stokes hat ermittelt, dass Ullrich nach Darstellungen von Mitgefangenen am Tag seines Todes nicht schwer krank gewesen sein soll. Ob ein SS-Angehöriger aus Neudorf, der in Neuengamme Kriegsgefangene mit Benzinspritzen hingerichtet hat, auch hier tätig wurde, ist nicht zu beweisen.
Die näheren Umstände bleiben ungeklärt.“ Regina Poersch

 


 

„Stolpersteine sind für mich eine gelungene Aktion der Erinnerungskultur an nationalsozialistische und faschistische Gräueltaten, so auch die in der Oskar-Alexander-Straße 24 in Bad Bramstedt. Oskar Alexander und seine Familie wurden von den rechten Faschisten der NS-Zeit drangsaliert, Oskar Alexander mehrfach inhaftiert. Zuletzt wurde er 1941 festgenommen und schließlich am 25.Januar 1942 im Konzentrationslager Sachsenhausen ermordet.“ Stefan Weber

 


 

„Niemals vergessen! Am 27. Januar ist der Holocaust-Gedenktag. Aber nicht nur an diesem Datum ist es wichtig, sich zu erinnern. Die Stolpersteine die es inzwischen in vielen Städten gibt, erinnern im Alltag an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, findet sie an vielen Stellen. In dieser Woche läuft die #WeRemember Kampagne des jüdischen Weltkongress. Dabei geht es nicht nur um die Vergangenheit. Der Antisemitismus in Deutschland nimmt wieder zu! Wir alle können etwas dagegen tun, indem wir uns klar dagegen bekennen und einschreiten, wenn Menschen mit Worten oder Taten bedroht werden.“ Serpil Midyatli

 


 

„Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und der damit verbundene Hass auf alles Jüdische, trieben Isidor Horwitz dazu, sein Leben am 17. März 1932 durch eigene Hand zu beenden.“Birte Pauls

Das Geschäft für Herren- und Knabengarderobe, Arbeiterkonfektion, Schuhwaren sowie Hüte und Mützen war ein Alleinstellungsmerkmal in Schleswig. Die Inhaber, die Brüder Alexander und Isidor Horwitz (geb. am 14. August 1874), gehörten zur jüdischen Glaubensgemeinschaft. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und der damit verbundene Haß auf alles Jüdische trieben Isidor Horwitz dazu, sein Leben am 17. März 1932 durch eigene Hand zu beenden. Die genauen Umstände des Todes sind nicht bekannt, der Verdacht liegt auf der Hand, dass Isidor Horwitz von den Nationalsozialisten diskriminiert und gesellschaftlich isoliert wurde.
Nach seinem Tod wurde das Gerücht gestreut, Horwitz wäre in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen und es drohe womöglich der Konkurs. Ein Blick in die bis erhaltenen Gewerbesteuerakten des Geschäftes beweist jedoch das Gegenteil – der Betrieb war gesund.
Sein Bruder Alexander, war lediglich Teilhaber des Geschäftes und lebte in Berlin. Er wanderte ein Jahr nach dem Freitod seines Bruders über Holland und Belgien nach Frankreich aus. Deutsche Besatzungstruppen fanden ihn und seine Frau. Beide wurden am 12. Februar 1943 im Konzentrationslager Ausschwitz ermordet.
Auch Isidors Witwe Rose Horwitz wollte nach dem Freitod ihres Mannes nicht in Schleswig verbleiben, sie fand jedoch für das Geschäft keinen anderen Pächter oder Käufer. Sie meldete das Geschäft ab und zog bald darauf aus Schleswig fort. Damit geriet die Geschichte um das Schicksal des Isidor Horwitz ersteinmal ins Vergessen.
Ins Interesse der Öffentlichkeit kam Isidor Horwitz wieder im September 2003. Vor dem ehemaligen Geschäftshaus in der Mönchenbrückstraße wurde ein Stolperstein verlegt, um damit an das Schicksal des jüdischen Geschäftsmannes zu erinnern.
 Isidor Horwitz
Das Geschäft für Herren- und Knabengarderobe, Arbeiterkonfektion, Schuhwaren sowie Hüte und Mützen war ein Alleinstellungsmerkmal in Schleswig. Die Inhaber, die Brüder Alexander und Isidor Horwitz (geb. am 14. August 1874), gehörten zur jüdischen Glaubensgemeinschaft. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und der damit verbundene Haß auf alles Jüdische trieben Isidor Horwitz dazu, sein Leben am 17. März 1932 durch eigene Hand zu beenden.
Die genauen Umstände des Todes sind nicht bekannt, der Verdacht liegt auf der Hand, dass Isidor Horwitz von den Nationalsozialisten diskriminiert und gesellschaftlich isoliert wurde.
Nach seinem Tod wurde das Gerücht gestreut, Horwitz wäre in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen und es drohe womöglich der Konkurs. Ein Blick in die bis erhaltenen Gewerbesteuerakten des Geschäftes beweist jedoch das Gegenteil – der Betrieb war gesund.
Sein Bruder Alexander, war lediglich Teilhaber des Geschäftes und lebte in Berlin. Er wanderte ein Jahr nach dem Freitod seines Bruders über Holland und Belgien nach Frankreich aus. Deutsche Besatzungstruppen fanden ihn und seine Frau. Beide wurden am 12. Februar 1943 im Konzentrationslager Ausschwitz ermordet.
Auch Isidors Witwe Rose Horwitz wollte nach dem Freitod ihres Mannes nicht in Schleswig verbleiben, sie fand jedoch für das Geschäft keinen anderen Pächter oder Käufer. Sie meldete das Geschäft ab und zog bald darauf aus Schleswig fort. Damit geriet die Geschichte um das Schicksal des Isidor Horwitz ersteinmal ins Vergessen.
Ins Interesse der Öffentlichkeit kam Isidor Horwitz wieder im September 2003. Vor dem ehemaligen Geschäftshaus in der Mönchenbrückstraße wurde durch den SPD OV ein Stolperstein verlegt, um damit an das Schicksal des jüdischen Geschäftsmannes zu erinnern.

 


 

  • Ort des Stolpersteins: Kronshagen, Kieler Straße 43
  • Verlegung 2009 durch Gunter Demnig
  • Die Stolpersteine gehören zu Otto Martens (*11. März 1980 in Lübeck, umgekommen im Konzentrationslager Stutthof am 23. Januar 1943) und Friedrich Belz (* 02. Juni 1883 in Posen, umgekommen am 08. März 1939 im KZ Sachenhausen/Oranienburg)
  • Beide gehörten den Zeugen Jehovas an, die sich aufgrund ihrer politischen Neutralität weigerten beispielswiese den Hitlergruß zu zeigen sowie den Kriegsdienst verweigerten. Deshalb wurden sie bereits im Juni 1933 verboten.
  • Die Frau von Otto Martens, Ellen, und ihre gemeinsame Tochter wohnten ohne Zahlung im Gartenhaus bei Friedrich Belz (vermutlich hat er sie geschützt, nachdem Otto Martens in Haft kam). Bei Ausbruch des Krieges flohen sie nach Schweden, wo Ellen ursprünglich herkam.
  • Das Haus und das Gartenhaus steht heute noch. Die heutigen Besitzer haben wir getroffen (haben lange nach den Ereignissen das Haus gekauft) und sie haben uns erzählt, dass auch schon Verwandte vor Ort waren.
  • Nachdem Otto Martens zweimal in Schutzhaft war, soll er seinem Glauben abgeschworen und doch den Wehrdienst angetreten haben. Warum er dann ins KZ kam, ist unklar. Man vermutet, dass er bei Massenerschießungen im Osten und bei der der grausamen Behandlung der Kriegsgefangenen den Gehorsam erneut verweigerte.

Ralf Stegner

 


 

„Für mich bedeutet der Tag: „Gedenken an die Entrechteten, Gequälten und Ermordeten. Ein Gefühl der Fassungslosigkeit und des Zorns gegenüber den verantwortlichen Menschen, die zu diesen Taten fähig waren. Erinnerung an diejenigen, die mutig Widerstand geleistet haben.“ Thomas Hölck

 


 

Wolfgang Baasch

„Erich Mühsam: Lübecker, Literat und Anarchist wurde schon 1934 von den Nazis ermordet. Sein Stolperstein liegt in der Mengstr. 4 in Lübeck direkt vor dem Buddenbrook-Haus.
Er agitierte entschieden gegen den Krieg. Beteiligte sich an der Münchner Räterepublik. Und wurde nach dem Reichstagsbrand von den Nazis verhaftet. Erich Mühsam ein Anarchist, Freigeist, Jude, hatte eine spitze Zunge und keinen Respekt vor der Obrigkeit.“ Wolfgang Baasch

 


 

„Auch in Kiel Gaarden lebten bis zum Jahr der Olympischen Spiele 1936 Menschen die dem NS-Staat ein Dorn im Auge waren. Dazu gehörten vor allem der jüdische Glauben, gleichgeschlechtliche Orientierung, Sinti und Roma, aber auch führende Kommunisten und Sozialdemokraten. Zu den Verfolgten gehörte auch das KPD-Mitglied Heinrich Wegener (Bild 141924), der schon 1936 in der Kaiserstraße verhaftet und 1943 im KZ Dachau ermordet wurde.
In der Pickertstraße lebte die Familie von Willibald K. Cohn (Bild 142440), in der Iltisstraße die Familie seines jüngeren Bruders Emil Cohn (Bild 144350). Beide wurden mit ihren Ehefrauen 1941 in das Getto von Riga deportiert und später in Ausschwitz ermordet. Ein Jahr später folgten die Kinder Erich und Minna, die auch ermordet wurden. In Würdigung ihrer Wurzeln in Kiel Gaarden habe ich ihnen wieder etwas Glanz verliehen.“ Bernd Heinemann

 


 

„Am Schleusberg 31 in Neumünster liegen die Stolpersteine von drei Menschen jüdischen Glaubens, die von den Schergen der nationalsozialistischen Terrorherrschaft aus ihrem Leben gerissen wurden. Die Gedenksteine erinnern an das Schicksal von Max Krutz, und den Schwestern Rita Gumprich und Gerda Krutz. Sie wurden verschleppt und der Ort ihres Todes ist nicht bekannt.
Niemals dürfen wir das unermessliche Leid vergessen, dass die Verbrechen eines nationalsozialistischen Deutschlands verursacht hat.“ Kirsten Eickhoff-Weber

 


 

„Anlässlich des 82. Jahrestages der Reichsprogromnacht 1938 hat die SPD-Itzehoe am 9. November an die Verfolgung und Tötung der Juden in Deutschland erinnert und deshalb die 11 Stolpersteine geputzt, die zur Erinnerung an 4 aus Itzehoe vertriebene jüdische Familien im Jahr 2006 in der Innenstadt verlegt wurden.“ Birgit Herdejürgen

 


 

Bild: Landtag Schleswig-Holstein

„Die Familie wohnte in der Auguststrasse in Bad Schwartau. Unser Genosse Hans Nolte (lebt leider nicht mehr) hat als Kind mit Jürgen Jaschek gespielt und von einem Tag auf den anderen durfte er das nicht mehr und eines Tages war er einfach fort. Das hat ihn sehr bewegt. Hans hat uns diese Geschichte oft im Ortsverein erzählt und dabei geweint. Nach vielen Jahren ist es gelungen, Jürgen Jaschek nach Bad Schwartau einzuladen. Eigentlich wollte er Deutschland nie wieder betreten. Ich war damals Stadtverordnete und beim Empfang dabei. Das war ein ganz besonderer Moment. Das ging uns allen sehr nah.
Die Stolpersteine sind in der Auguststrasse 22. Das war so beeindruckend, als sie dort „verlegt“ wurden.“ Sandra Redmann

 


 

76 Jahre später – Auschwitz geht auch uns an!