Der nächste entscheidende Schritt zu einem Bildungscampus für Neumünster!

Wird die Landesfeuerwehrschule Teil des Bildungscampus? Die SPD Neumünster unterstützt das Konzept zur Ansiedlung Landesfeuerwehrschule, das gemeinsam von der ehren- und hauptamtlichen Feuerwehr erarbeitet wurde. Eine große Chance für Neumünster, die auch die Ansiedlung weiterer Ausbildungsgänge- und eine Hochschulanbindung möglich macht.


Nachdem der Oberbürgermeister den Beschluss der Ratsversammlung nicht aktiv umgesetzt hat, haben auf Antrag der SPD der Schul-, Kultur- und Sportausschuss und der Planungs- und Umweltausschuss den Weg bereitet, das Konzept zur Nutzung der ehemaligen Hindenburg-Kaserne um einen weiteren Schwerpunkt zu bereichern.

Die Ansiedlung eines zentralen Standortes der Landesfeuerwehrschule wäre für Neumünster ein wichtiges Zeichen.

Die Verwaltung hatte lediglich eine räumliche Aufteilung zwischen einem Bildungscampus, einer Wohnbebauung und der Nutzung durch die Bundeseinrichtungen von Technischem Hilfswerk und dem Zoll vorgeschlagen.

Landesfeuerwehrschule nach Neumünster holen

„Damit bietet sich für Neumünster eine große Chance, mit der Verbindung der Landesfeuerwehrschule und der Nutzung durch das Trainingszentrum des Zolls eine Infrastruktur zu schaffen, die auch die Ansiedlung weiterer Ausbildungsgänge- und eine Hochschulanbindung möglich macht, so der bildungspolitische Sprecher der SPD-Rathausfraktion, Bernd Delfs.

„Ein Studiengang Logistik passt da hervorragend in das Angebot und auch die Hochschulausbildung für Feuerwehrleute aus Schleswig-Holstein muss sicher nicht in Niedersachsen stattfinden.“

Bildungscampus: Platz für Wohnen und Lernen

„Wir wollen so die Entwicklungspotentiale dieser zentralen Fläche optimal nutzen und Synergien erzielen, von denen alle Beteiligten – Bund, Land und die Stadt Neumünster – profitieren, ergänzt der planungspolitische Sprecher, Axel Westphal-Garken. „Das alles zusammen ist eine richtig gute Perspektive, diese so wichtige und zentrale Fläche in der Stadt zu gestalten, das Umfeld aus Grün und Sport in die Überlegungen mit einzubeziehen und Neumünster schließlich als Bildungsstandort zu stärken.“

Dabei soll eine mögliche Wohnbebauung vorrangig für junge Menschen konzipiert werden. Eine von der Verwaltung ins Spiel gebrachte deutliche Geländeerhöhung des dafür vorgesehenen Bereichs lehnt die SPD strikt ab.

Durch den Vorstoß der SPD haben auch die ins Stocken geratenen Planungen zur Hochschulanbindung Neumünsters wieder an Dynamik gewonnen.

Der von der Ratsversammlung bereits im Juni 2019 beschlossene Bildungscampus als Zielrichtung für die zukünftige Nutzung der Hindenburg-Kaserne werde untermauert, so die beiden Ratsmitglieder.

SPD unterstützt Konzept der ehren- und hauptamtlichen Feuerwehr

Auch die Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Kirsten Eickhoff-Weber zeigt sich erfreut von den Beschlüssen:

„Es ist klasse, dass das Konzept zur Landesfeuerwehrschule, das gemeinsam von der ehren- und hauptamtlichen Feuerwehr erarbeitet wurde nun Grundlage der weiteren Überlegungen ist. Damit gibt die Stadt Neumünster ein noch deutlicheres Bekenntnis ab, weitere Ausbildungs- und auch Hochschulangebote am Standort zu etablieren.“

Nun muss endlich gemeinsam mit dem Innenministerium und den beteiligten Bundesministerien die beste Lösung für Neumünster entwickelt werden. Hier ist eine große Chance für die Stadt – für die berufliche Bildung, für eine Hochschulanbindung und auch für die Landesfeuerwehrschule.  Das ist ein zentraler Standort mitten im Land und mit der direkt daneben liegenden Berufsfeuerwehr bietet sich der Vorschlag regelrecht an.

„Die Stadt muss jetzt die Potentiale einer eigenen Entwicklung mit einer gemeinsamen Nutzung durch Bund und Land heben und konkrete Konzepte zügig vorstellen“, so Eickhoff-Weber abschließend.

 


SPD-Initiative aufgegriffen – Bildungscampus für Neumünster

SPD will Bildungscampus in der Hindenburg-Kaserne