Midyatli, von Pein und Eickhoff-Weber besuchen Landesunterkunft

Gemeinsam mit Vertretern der Landes-Jusos, der Jusos Neumünster und der Neumünsteraner SPD-Rathausfraktion besuchten die Landtagsabgeordneten Serpil Midyatli, Tobias von Pein und Kirsten Eickhoff-Weber am Montag, den 17.03. die zentrale Landesunterkunft für die Erstaufnahme von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein.


Schwerpunkt des intensiven Gesprächs mit dem Leiter des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten, Ulf Döhring und Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes, das neben der Verpflegung auch für den medizinischen Dienst und die Sozialbetreuung verantwortlich zeichnet. Nach dem Informationsaustausch gab es die Gelegenheit zu einem kurzen Austausch mit dem vor Ort praktizierenden Allgemeinarzt über praktische Fragen der medizinischen Versorgung.

Besonders beleuchtet wurde die Situation der Asylsuchenden in Schleswig-Holstein. Handlungsbedarf besteht mit Blick auf die steigenden Zahlen von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein, eine menschenwürdige Erstunterbringung muss gewährleistet sein. Hier ist im Landeshausaushalt ausreichend Vorsorge getroffen worden.

Im zweiten Schritt sind die Kommunen gefragt, die weitere Versorgung der Menschen zu sichern und angemessenen Wohnraum vorzuhalten. Dafür haben wir 2 Mio € zusätzlich im Haushalt 2014 bereitgestellt um kommunale Gebietskörperschaften dabei zu unterstützen.

„Im Landtag werden wir uns in dieser Woche mit der Wohnraumversorgung für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein beschäftigen, in diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Bedürfnisse und die Erfahrungen dort abzufragen, wo sie entstehen und gemacht werden“, stellte die Abgeordnete Serpil Midyatli fest. „An vielen Stellen wird – besonders was Asylsuchende angeht – mit gefährlichem Halbwissen Meinung gemacht, das schafft Unsicherheit, dem muss man entschieden gegenübertrete. Die SPD steht zu der Einrichtung und ist solidarisch mit den in unserer Mitte lebenden Flüchtlingen.“

Für die Jusos ist insbesondere das Werben für ein gutes Miteinander und gelebte Willkommenskultur wichtig.

„Wir müssen uns an der Seite der Hilfesuchenden zeigen und uns gegen jede Form von Intoleranz und Rassismus stellen“ stellt Tobias von Pein von den Jusos Schleswig-Holstein fest.