Zum Informationsgespräch bei „Frau und Beruf“

Ein gutes und sehr informatives Gespräch hatte Neumünsters Landtagsabgeordnete Kirsten Eickhoff-Weber zum Jahresauftakt mit den Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle "Frau & Beruf". Neben den zwei Fachberaterinnen Frau Silke Kruse und Frau Dr. Kaiser informierte auch Sabine Reymann von der Stadt Neumünster die Abgeordnete über die Ziele und Chancen der Neumünsteraner Beratungsstelle.


„Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit der Stadt mit der seit 1989 bestehenden Beratungsstelle so gut funktioniert. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Chancen von Frauen auf dem schleswig-holsteinischen Arbeitsmarkt verbessert werden.“, so die Abgeordnete. „Frau & Beruf bietet eine unabhängige, niedrigschwellige, kostenfreie und vertrauliche Beratung von Frauen, die eine berufliche Veränderung oder Neuorientierung anstreben, in ihren Beruf zurückkehren oder Förder- und Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.“

Gerade vor dem Hintergrund der von der Landesregierung im Oktober 2012 gestartete Fachkräfteinitiative „Zukunft im Norden“ und der Prognose, dass im Jahr 2030 knapp 200.000 Fachkräfte im Land fehlen werden, gilt es das große Potential von Frauen auch mit einer am Arbeitsmarkt orientierten Beratung zu erschließen. Landesweit sind rund 300.000 Frauen im erwerbsfähigen Alter nicht berufstätig.

„Die Ziele, die Frau & Beruf im aktuellen Fokus hat, kann und will ich gern auf Landesebene unterstützen.“ so Eickhoff-Weber. „Es erscheint erforderlich, die Weiterbildung von Frauen die Hartz IV beziehen, zukünftig unproblematischer zu ermöglichen. Auch über die Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen müssen wir uns ebenso dringend einsetzen, wie über die Verbesserung des Einstiegs junger Frauen in die MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik).“

Grundstein für eine auch zukünftig effektive und effiziente Beratung von Frauen durch die 11 Beratungsstellen in Schleswig-Holstein ist es, die Finanzierung im Rahmen des Europäischen Sozial Fonds, auch nach dem Ende der laufenden Förderperiode sicher zu stellen.

Hierzu haben die Regierungsfraktionen von SPD, Bündnis90/Die Grünen und die Abgeordneten des SSW bereits im September 2012 einen Antrag im Landtag verabschiedet.