Wohnungswirtschaft im Fokus des NordBau-Rundgangs

Bei einem Rundgang über die NordBau in Neumünster, haben Innenminister Andreas Breitner und Neumünsters Landtagsabgeordnete Kirsten Eickhoff-Weber das Augenmerk auf die heimische Wohnungswirtschaft gelenkt. "Trotz des erforderlichen Neubaus und der anstehenden Modernisierung von Wohnungen zur Einsparung von Energie, dürfen die Mieter und Vermieter nicht überfordert werden.", erklärte der Minister in den Holstenhallen.


Eickhoff-Weber und Breitner sind sich einig, dass Wohnungen gut energetisch saniert, zugleich aber auch bedarfsgerecht und bezahlbar sein müssen. Die Sicherung eines ausreichenden, modernen und qualitativ angemessenen Angebotes an Wohnraum, für alle Einkommensschichten und Generationen, mit gerechten und bezahlbaren Mieten, einem leistungsstarkem Wohngeld sowie einem sozial gerechten Mietrecht, seien die Eckwerte einer guten und sozialdemokratischen Wohnungspolitik.

„Zudem ist es unabdingbar, dass die bisher erfolgreiche Städtebauförderung weiterentwickelt wird“, so Eickhoff-Weber. „Außerdem ist es zu begrüßen, dass die Landesregierung eine aktive Wohnraumförderung betreiben wird. Auch in Neumünster muss es, mit dem aktuellen Wohnraumversorgungskonzept und der Unterstützung des Landes gelingen, eine vorrausschauende und dem demografischen Wandel angepasste Wohnungsbaupolitik umzusetzen.“

Um auf die regionalen Unterschiede auf dem Wohnungsmarkt noch besser reagieren zu können, hat das Innenministerium ein Gutachten zur Entwicklung der Mieten in den Städten und Regionen in Auftrag gegeben. „Sachgerechte Lösungen erfordern objektive Daten.“, so Andreas Breitner.