Erneuerbare Energien sind eine Chance für Neumünster!

Die Energiewende ist eine der großen Herausforderungen für Schleswig-Holstein. Für den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung bedarf es neben der Energieeinsparung und einer hohen Energieeffizienz auch der erneuerbaren Energien.


Auch für Neumünster sollte die Energiewende zugleich ein Wachstumsmotor sein. Bei einem Besuch der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) und einem informativen Gespräch mit den beiden Geschäftsführern Dr. Norbert Bruhn-Lobin und Dr. Dietmar Schneider sowie Stadtwerke-Pressesprecher Nikolaus Schmidt, hat SPD-Direktkandidatin Kirsten Eickhoff-Weber eines ihrer zentralen Themen, die erneuerbare Energien, auf die Agenda ihrer Wahlkreisbesuche gesetzt.
„Für mich war es wichtig zu erfahren, wie die Stadtwerke für die Zukunft in Sachen erneuerbare Energien aufgestellt sind und ob sich daraus, gemeinsam mit den Akteuren in und um Neumünster, ein starker Motor für Neumünsters Wirtschaft entwickeln lässt.“ so Eickhoff-Weber nach dem Besuch. So galt es zu erörtern, ob sich gerade durch die Stadtwerke Neumünster als städtische Tochter, besondere Chancen für die Zukunft ergeben können.
Nach einer engagierten Präsentation durch die beiden Geschäftsführer wurde deutlich, dass gerade mit der MBA , der TEV und dem Ausbau des Fernwärmenetzes vorausschauende Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Doch auch das darüber hinausgehende Konzept der Stadtwerke ist absolut zukunftsgerichtet und verfolgt das Ziel, möglichst viele der regionalen Rohstoffe für die Energiegewinnung zu nutzen.Laut Geschäftsführer Bruhn-Lobin haben rund 50 Prozent der Stoffe in der grauen Mülltonne einen hohen Brennwert. Diese gilt es zukünftig, möglichst vollständig, zur Energiegewinnung zu nutzen.

Aber auch die anderen Formen der regenerativen Energiegewinnung kommen bei den Stadtwerken nicht zu kurz. So ist laut Konzept der Stadtwerke, in den kommenden rund 10 Jahren, ebenfalls Energiegewinnung aus Sonnenenergie und Windkraft vorgesehen.

„Eine kurzfristigere Alternative hingegen ist die Energiegewinnung aus der Zuckerrübe“, so Dr. Dietmar Schneider, der dieses Projekt für die Stadtwerke Neumünster betreut. „Der Zuckerrübenanbau hat in der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft über Jahrzehnte eine große Rolle gespielt. Mit dem Anbau und der Energiegewinnung können wir dem Problem der zunehmenden Vermaisung der Landschaft, der damit einhergehenden Risiken für Natur und Landwirtschaft sowie den Protesten entgegenwirken.“

„Mit großem Interesse bin ich den Ausführungen der beiden Experten gefolgt. Die dargestellten Ideen für zukünftige Entwicklungen stimmen mich optimistisch.“ so Eickhoff-Weber zustimmend. „Es muss in Schleswig-Holstein gelingen, nachhaltigen Naturschutz, verantwortungsbewusste Landwirtschaft und die erneuerbaren Energien so miteinander zu verbinden, dass die Schönheit des Landes erhalten bleibt.“

Kirsten Eickhoff-Weber will sich dafür stark machen, dass Neumünster als ein Standort der Umwelttechnologie weiter ausgebaut wird. „Die Energiewende ist ein Wachstumsmotor für Schleswig-Holstein und daran muss Neumünster teilhaben. Bei einer konsequenten Innovationspolitik entstehen neue, qualifizierte Arbeitsplätze vor Ort in Mittelstand und Handwerk. In Schleswig-Holstein und Neumünster muss mit den erneuerbaren Energien Geld verdient werden. Das bereits bestehende Angebot an Schul- und Ausbildungsplätzen im Bereich der Umwelttechnologien kann durch die dynamische Entwicklung deutlich profitieren. Jetzt brauchen wir einen Fahrplan, der unter Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen diskutiert und entwickelt wird“, so die SPD-Kandidatin abschließend.