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H├Âlck: Hamburg handelt, Schleswig-Holstein schaut zu

Veröffentlicht am 07.11.2017, 17:18 Uhr     Druckversion

Kraftwerk Wedel

Gerade hat die Stadt Hamburg ein neues Konzept zur Wärmewende vorgestellt. Bis zum Jahr 2025 sollen alle an das Vattenfall-Fernwärmenetz angeschlossenen Haushalte und Büros ohne Kohle beheizt werden. Schon im Frühjahr 2022 will Hamburg den alten Kohlemeiler in Wedel vom Netz nehmen. Dieses Kraftwerk, das durch ständigen Partikelausstoß immer wieder für Ärger bei den Anwohnern sorgt, versorgt weite Teile des Hamburger Westens mit Wärme.

Gerade hat die Stadt Hamburg ein neues Konzept zur Wärmewende vorgestellt. Bis zum Jahr 2025 sollen alle an das Vattenfall-Fernwärmenetz angeschlossenen Haushalte und Büros ohne Kohle beheizt werden. Schon im Frühjahr 2022 will Hamburg den alten Kohlemeiler in Wedel vom Netz nehmen. Dieses Kraftwerk, das durch ständigen Partikelausstoß immer wieder für Ärger bei den Anwohnern sorgt, versorgt weite Teile des Hamburger Westens mit Wärme. Den Plan, etwa 480.000 Wohneinheiten auf umweltfreundliche und klimaneutrale Energien umzustellen und endlich die Wedeler Dreckschleuder abzuschalten, begrüßt der für Wedel zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Hölck. Kohlekraftwerke passen einfach nicht mehr zum Energiewendeland Schleswig-Holstein. Denn bereits 2015 wurde im Land zwischen den Meeren mehr Energie aus erneuerbaren als aus fossilen und atomaren Energieträgern produziert. „Bis zur endgültigen Stilllegung des Heizkraftwerks Wedel müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um den massiven Partikelausstoß endlich zu beenden“, fordert der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Die Laufzeit von ca. fünf Jahren darf nicht zum Anlass genommen werden, auf Investitionen zu Lasten der Umwelt und der Anwohner zu verzichten.
Die Einlassungen der CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier aus Hetlingen, die behauptet hatte, die Abschaltung des Kraftwerks sei ein Erfolg der Jamaika-Koalition in Kiel, sind Bürgertäuschung. „Während der Hamburger Senat handelt, ist die Landesregierung in Kiel nicht einmal in der Lage dafür zu sorgen, dass das Kohlekraftwerk ohne erhebliche Beeinträchtigungen für die Anwohner betrieben wird“, so Thomas Hölck. „Frau Ostmeier hat die Bürgerinitiative „Kein-Megakraftwerk-Wedel“ in der Vergangenheit beschimpft, weil sie das geplante Gas- und Dampfturbinenkraftwerk als Ersatzbau blockiert hat und damit indirekt selber schuld an dem Partikelausstoß sei. Anstatt den engagierten Bürgerinnen und Bürgern in der Vergangenheit den Rücken zu stärken, schmückt sie sich nun mit fremden Federn“, empört sich Hölck.

Homepage: Thomas Hoelck, MdL


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